Bei büschem Wind und norddeutschem Sonnenschein traf der IFC am Sonntag um
10:00 Uhr als Gastmannschaft auf den SSV Satow II. Als Unterstützung hatten sie die Jungs und Mädels von
Radio LOHRO 90.2 MHz im Gepäck.

Der Sturm hatte in der Nacht zuvor in weiten Teilen des Landes Spuren hinterlassen, so auch in Mecklenburg-Vorpommern. Der Trainer der 2. Mannschaft von Satow sagte im LOHRO-Interview, dass durch Sturmschäden nicht alle Spieler seiner Mannschaft antreten könnten. Auch der Fussi-Platz musste von kleinen Ästen und Zweigen befreit werden. Der Schiedsrichter Arne Wichmann überließ den Satower- und IFC-Spielern die Entscheidung, ob das Spiel angepfiffen wird oder nicht. Sturm und Regen waren nicht unerheblich und das Wetter war immer noch nicht rosig. Aber die Spieler waren heiß.

Anpfiff 14:00 Uhr - der Himmel war dunkel, es graupelte, regnete, blitzte und eine steife Brise blies. Während die Spieler nach kurzer Zeit vollkommen durchnässt waren, ergab sich nach 5 Minuten die erste Chance für den IFC, aber der Satower Keeper hielt den Ball sicher. Kurz darauf kann ein verunglückter Abstoß vom Satower Keeper abgefangen werden, der Torschuss des IFC ging aber daneben.
Satows Defensive stand, und der IFC hatten immer wieder Schwierigkeiten durch zu kommen. Wenn es zu Torschüssen kam, dann konnten sie vom Satower Keeper gut gefangen werden.

Die erste gute Chance für Satow ergab sich durch einen Freistoß. IFC Spieler Christian Baarck legt aber mit dem Kopf auf Keeper Tobi ab.
Dann gab es Ecke für den IFC. Moimel schoss, und der Satower Verteidiger köpft bildschön ins eigene Tor - 1:0 für den IFC! Jubel der Kiebitze für den Satower Spieler. So ein schöner Kopfball verdient Applaus.
Das Wetter war wechselhaft: Der Wind schwankte zwischen böig und geht so. Der Regen kam und ging - aber der Rasen war und blieb nass und rutschig. Der IFC gingen mit 1:0 in die Halbzeit. Im Satower Vereinscafè gab es Glühwein.

 

Anpfiff 2. Halbzeit. Beim IFC Maik Hinzmann kommt für Thomas Krieger.
Nach einem Eckball für Satow kann der Eigentorschütze der ersten Halbzeit den Ball wieder in mustergültiger Manier ins Tor des IFC köpfen. Sah leider geil aus. 1:1 in der 49. Minute.
Nur vier Minuten später steht es dann 1:2 für Satow, nach dem Reik den Ball an einen Satower Spieler verliert, dieser den Ball über Keeper Tobi hebt und damit das Spiel zugunsten von Satow dreht. Zeit für noch einen Glühwein - aber diesmal den ganz großen Becher.

Circa zwanzig Minuten gab es für den IFC gegen Satow kein Rezept. Die Satower Abwehr stand, und der Rasen war vom Regen durchtränkt. In der 71. Minute rutschte dem Satower Keeper eine lange Flanke durch die Hände - 2:2 durch Max Rei… äähhm Maik Hinzmann (liebe Grüße an den Stadionsprecher Hannes, der auch nach mehreren Überredungsversuchen sich nicht dazu hinreißen lassen wollte, bei einer drohenden IFC-Niederlage kurz vor Abpfiff über den Rasen zu flitzen).

Dann folgte ein Beinah-Eigentor des IFC, welches aber nicht konsequent umgesetzt wurde und vorbei ging. Eine Ecke für die Satower brachte ebenfalls wieder eine gefährliche Situation: Der kopfballstarke Michael Pehlke versuchte zum dritten Mal den Ball für Satow im Tor des IFC unter zu bringen, aber Keeper Tobi hält.

Der Konter von Max Reihs brachte den IFC in der 77. Minute mit 3:2 in Führung und belohnte die mitgereisten Kiebitze für Müdigkeit und kalte Füße.
In der Schlussphase des Spiels bessert sich das Wetter. Regen und Wind ließen nach und der Himmel klärte auf.
In der Endphase noch mal Ecke für den IFC. Moimel bringt den Ball auf Max Reihs, und dieser ballerte ihn rein. 4:2 Endstand für den IFC. Die Sonne scheint.

Drei gelbe Karten hat Schiri Arne Wichmann verteilt, 2 für uns und eine für Satow. Insgesamt war es aber von der ersten bis zur letzten Minute ein faires Spiel.

Wir waren sehr gern in Satow zu Gast. Nicht nur, weil die Satower eine kleine muschelige Vereinskneipe haben, die ein bisschen an DDR-Konsum erinnert, sondern auch, weil es durch und durch sympathische Leute sind, mit denen man schnell auf einer Wellenlänge ist. Wir freuen uns auf die Rückrunde, wenn wir die Satower zu Gast haben.

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